| Bild: http://www.prewarcar.com |
Dienstag, 23. November 2010
Montag, 22. November 2010
Hemmings Car Lovers Store and Sunoco Station
Also da würde ich gerne mal tanken gehen...
Zum Hemmings Car Lovers Store and Sunoco Station geht's hier lang
| Bilder: http://www.hemmings.com |
Zum Hemmings Car Lovers Store and Sunoco Station geht's hier lang
Samstag, 20. November 2010
Neuerscheinung: Traumgaragen
| Bild: Traumgaragen.com |
Wie sieht eine Traumgarage aus? Teppich, Parkett oder Betonboden? Nostalgische oder moderne Ausstattung? Mit Platz für viele oder nur für einen Oldtimer? Integriert im Wohnzimmer, oder in einer schönen, alten Scheune? Es gibt Leute, die sinnieren nicht nur, sondern verwirklichen ihren Traum. Und von ihnen handelt dieses Buch. Wie auf der Homepage zu lesen ist, soll dies nicht das letzte Buch zum Thema sein, das FritzBooks verlegt – wer seinen Autos also eine besondere Unterkunft bietet, möge sich bei den Herrschaften melden.
Hier geht's zum Buch!
Freitag, 19. November 2010
In London vorgestellt: The Bentley Brooklands Book
| Bild: Classicdriver.com |
Najaaaa, dieses Buch handelt nicht von einem Oldtimer – "nur" vom Bentley Brooklands, dem größten Coupé der Welt. Das von einem Eigner initiierte Werk zu dem Arnage-basierten Edelwagen entstand in Zusammenarbeit mit Classic Driver und erfuhr gestern Abend seine glitzernde Vorstellung: Mit ausgiebigem Champagnerkonsum durch Modedesigner und Ex-Rennfahrer. Das, liebe Totenkläger des gedruckten Buches, schafft kein E-Book!
Hier geht es zum vollständigen Artikel auf ClassicDriver.com
Und hier zum Buch selbst!
Freitag, 29. Oktober 2010
Matthias Pfannmüller: Jaguar Coupés 1932-2007
![]() |
| Bild: Motorbuch Verlag |
„Das klassische Coupé verfügt über zwei Türen, ein festes Dach und viel Leistung. Es bietet relativ wenig Platz, ist dafür exklusiv, von eleganter Gestalt und vergleichsweise teuer“. Kürzer und treffender lässt sich der Begriff „Coupé“ kaum definieren – zumal, wenn es sich um die edlen Zweitürer von Jaguar handelt. Matthias Pfannmüller erzählt in seinem Buch „Jaguar Coupés 1932-2007“ die Geschichte der geschlossenen Zweitürer aus Coventry.
Sachlich, doch unterhaltsam tut er dies, obwohl der Untertitel „75 Jahre Luxus und Leidenschaft“ die Essenz einer Hingabe an klaustrophobisch enge und teure Wagen mit komplizierter Technik vermuten lässt. Und irgendwie ist es das auch. Auf geschmackvoll graubeige bedrucktem Papier beginnt Pfannmüller seine chronologische Darstellung mit einer Einführung in die Geschichte der Swallow Sidecar Ltd. und der daraus entstehenden Marke Jaguar, an deren Ursprünge jeweils William Lyons stand.
Ausgerechnet das erste „eigene“ Auto der Marke, der S.S. One als flaches „Fixed head coupé“, entsprach formal nicht den Vorstellungen seines geistigen Schöpfers: Lyons war während der Umsetzung seiner Idee erkrankt und fand sich nach seiner Rückkehr vor vollendete Tatsachen gestellt. „Als Lyons...frisch genesen in die Firma zurückkehrte, war er außer sich – der Prototyp schien ihm zu kantig, nicht wohl proportioniert und überhaupt – viel zu wenig galant!“, lässt der Text einen aufgebrachten Chef vermuten. Der entschied natürlich gleich über eine neue Formgebung für die Serie 2, die im SS Airline mit seinem modischen Rundheck 1935 einen weiteren Höhepunkt markierte. Doch galt dieser Wagen per definitionem nicht als Coupé. Trotzdem findet er Erwähnung in Pfannmüllers Buch, das fokussiert, doch in seiner Darstellung nicht beschränkt wirkt.
Von der „verhinderten Schönheit“ SS Jaguar 100 FHC geht es weiter über XK 120, 140 und 150, und natürlich E-Type und XJS bis hin zum modernen XK. Es werden keine grundsätzlich neuen Erkenntnisse dargeboten, „nur“ ein Kompendium aller jemals gebauten Jaguar-Coupés vor dem Rahmen einer allgemeinen Markenhistorie. Das ganze ist mit technischen Detailzeichnungen und -Fotos gespickt, die so manches „Aha-Erlebnis“ auslösen können. Auch die Kreationen unabhängiger Karossiers kommen nicht zu kurz, und angesichts der Coupéhüllen, die Pininfarina, Ghia, Bertone oder Zagato auf XK-Chassis schneiderten, stellt sich die Frage, ob Jaguars Originale wirklich soooo gelungen waren. Wie zur Entkräftung aller ketzerischer Gedanken steht hierzu der dogmatische Satz zu lesen: „Die Ausgewogenheit des Serien-Coupés blieb unübertroffen.“.
„Jaguar-Coupés“ ist ein Buch, das von einer solchen Ausgewogenheit lebt. Kapitel für Kapitel steigert sich die Dynamik, nicht nur durch die Fahrzeuge selbst. Ungewöhnlich: Fließtext und Bildmaterial sind jeweils in geschlossene Einheiten getrennt. Doch das funktioniert. Mehr noch: Der Text wird zum Ruhepol für den Leser, bevor die Bilder ihre verführerische Kraft entfalten. In einem Wort: Ein sinnvoll konzipiertes Buch, das nicht nur ausgesprochene Jaguar-Fans im Regal haben sollten. Es braucht relativ wenig Platz, ist dafür exklusiv, von eleganter Gestalt – und dabei nicht mal teuer.
Matthias Pfannmüller: Jaguar Coupés: 1932-2007 – 75 Jahre Luxus und Leidenschaft.
Motor Buch Verlag 2008. ISBN: 978-3-613-30609-7. Preis: 19,95 €
Freitag, 15. Oktober 2010
Frankfurter Buchmesse 2010: Automobile Randerscheinungen (Teil 1)
Die Frankfurter Buchmesse ist nicht nur ein Tummelplatz für vergeistigte Literaten. Auch der Autofreund kann sich dort vergnügen, sofern er den „Blick“ hat. Nein, nicht den, der die Menschen reihenweise tot umfallen lässt (was, zugegeben, ob der Enge in den Messehallen manchmal praktisch wäre...). Der „Blick“ lässt ihn wie fremdgesteuert zu „seinen“ Büchern eilen. Kurz gesagt: Ich hab' ihn. Sehr zum Leidwesen meiner regelmäßigen Begleiter. Was ich entdeckt und durchgeblättert habe, will ich hier vorstellen. Ich schildere dabei lediglich meinen jeweils ersten Eindruck – aber der zählt ja angeblich auch auf anderen Ebenen.
Mein Weg führte als erstes zur Stiftung Buchkunst. Die schlechte Nachricht vorweg: Seit zehn Jahren hat es kein Autobuch mehr zu einer Auszeichnung als schönstes (Sach)Buch gebracht. Warum eigentlich? Ja, warum...
Nun, 2010 wurden mindestens zwei Titel eingereicht, ohne jedoch über die erste Beurteilung durch die Vorjury (Dauer: etwa 2 Minuten) hinaus zu kommen. Als da wären:
| Bild: Piper Verlag |
„Das repräsentative Werk zum neuen Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen: ein opulenter Doppelband im Schuber zur Architektur und zu den Autos, der Maßstäbe setzt – wie das Museum selbst.“, heißt es auf der Verlagshomepage. Und damit ist eigentlich auch schon alles gesagt. Das Werk umfasst zwei Bände, jeweils in Breitformat mit Schutzumschlag und Lesebändchen, die in einem engen Schuber geliefert werden. Gestalterisch passt das ganze tatsächlich gut zu dem Betonklotz, der nunmehr das Porsche-Museum beherbergt – mehr aber auch nicht. Wirklich aufregend ist die Gestaltung nicht, eher durchschnittlich. Aber ausreichend, wenn es gegenüber Laien den stattlichen Preis von 118,00 € zu rechtfertigen gilt. Mein Eindruck: Ein Imageklotz, der teuer bezahlt werden darf. Wer weiß mehr über Thema und Inhalt?
Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG: Perspektive Porsche / Passion Porsche. Piper Verlag 2009. 392 Seiten mit 280 Fotos und 600 Abbildungen, Preis: 118,00 € [D]. ISBN: 978-3-492-05229-0
| Bild: Motorbuch Verlag |
Man kann den New Mini schön finden oder nicht. Das Buch über sein Design aber mit einem billig glänzenden (und damit Motorbuch Verlag-typischen) Schuber bei der Stiftung Buchkunst einzureichen ist entweder leichtsinnig oder saublöd. Zumal das Layout und die Herstellungsqualität des Buches – so ging aus dem beiliegenden Bewertungsbogen der Vorjury hervor – elementare Schwächen aufweist, die natürlich knockout-Kriterien sind. Für 98 € nicht nur ob der Thematik ein schrecklich schönes Vergnügen!
Othmar Wickenheiser: Mini Design - Past Present Future. Motorbuch Verlag 2009. 408 Seiten mit 88 s/w Bildern und 1063 Farbbildern, Format 297 x 297 mm, Preis 98,00 €. ISBN: 978-3-613-03123-4
Wenn Verlage und Buchgestalter das trotz einer solchen thematischen Steilvorlage nicht besser hinkriegen, weiß ich ja auch nicht...
Zurück in Halle 3 bei den großen Publikumsverlagen ließ ich den „Blick“ die Gemeinschaftspräsentation der Kleinstverlage abscannen. Meine Begleiterin Wiebke half sogar dabei, besten Dank nochmal. Ergebnis: Ein mittelgroß-quadratisches Kleinod!
| Bild: http://www.schmidtkult.de |
Der 2007 verstorbene Künstler Michael Schmidtkult machte „Autokunst“. Das bedeutete konkret: „Das Aufgreifen, Interpretieren, Arrangieren und Umwandeln ästhetisch-stilistischer Komponenten klassischer Fahrzeugteile“. Ein fünfköpfiges Team aus Freunden und Familienangehörigen wollte die Erinnerung an Schmidtkults Werk aufrecht erhalten und gab zwei Bücher heraus. „Schmidtkult“ behandelt die Kunst- und Designobjekte, „Schmidtkult-Chapron“ beschäftigt sich mit dem vom Künstler persönlich in 2.202 Stunden ausgeführten Umbau einer Citroën DS zu einem Chapron „Le Caddy“ Cabriolet. Das 48 Seiten starke Paperback zeigt dies in einigen hundert Bildern, der Text ist in Deutsch und Französisch verfasst. Für 50 bzw. 20 € sind die Bücher zu haben, hier kann man reinschauen und bestellen!
Soweit Teil 1, bald geht's weiter...
Freitag, 8. Oktober 2010
Preis-Tipp: Luxury Toys Classic Cars
| Alle Fotos: www.teneues.com |
Nichtsdestoweniger war „Luxury Toys Classic Cars“ passend platziert. Denn nicht Auto-Mode von der Stange, sondern die „haute couture“ des Karosseriebaus ist das Thema des 26 x 32,5 cm großen Bildbandes. Es geht um Concours-Gewinner und solche, die es hätten werden können. Deren Rezept findet heute kaum noch statt: Man nehme einen zahlungskräftigen Kunden und schicke diesen mit seinen ausgefallenen Wünschen zu einem begnadeten, italienischen Karrosserieschneider à la Pininfarina oder Vignale. Der darf sich dann künstlerisch austoben und eine atemberaubend schöne Blechhülle über ein (nicht minder teures) Serienchassis dengeln.
Paolo Tumminelli hat als Herausgeber viele historische Fotos zusammengetragen, die einige der so entstandenen automobilen Glanzstücke in ihrem Urzustand zeigen. Sie wirken damit oft weniger glanzvoll, als sie heute auf den Concours d'Élégance im In- und Ausland präsentiert werden, totrestauriert oder besser als neu. Ein Glücksfall also für jeden, der sich für Automobildesign interessiert und die Prise Zeitgeist in einer blassen, improvisierten Farbaufnahme aus den 60ern zu schätzen weiß. Nur äußerst knapp sind die Fahrzeuge in Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch kommentiert. Und dies, wie der Herausgeber im Nachwort anmerkt, ausschließlich mit absolut gesicherten Informationen. Text in homöopathischen Dosen, leicht bekömmlich und sprachdidaktisch wertvoll.
Schade nur, dass das historische Bildmaterial mit aktuellen Aufnahmen gemischt wurde, die sich manchmal durch Unschärfe, manchmal durch unspektakuläre Motivwahl auszeichnen. Die von der Thiesen KG beigesteuerten Bilder des Aston Martin DB 6 Shooting Brake mögen beispielsweise als Verkaufsfotos ausreichend sein; für einen Bildband, der das Wörtchen „Luxury“ im Titel führt, sind sie aber zu unprofessionell, denn Proportionen und Form des Wagens werden nur unzureichend wiedergegeben. Auch trägt die Druckqualität nicht immer dazu bei, den Anspruch des Buches an sich selbst zu erfüllen.
Der teNeues Verlag verkauft das Buch gerade ab und hat es somit bereits aus der Preisbindung genommen. So ist es derzeit zu Preisen zwischen 15 und 21 € erhältlich und wird zum echten Schnäppchen. Sollte es Ihnen in einem Modehaus begegnen, greifen Sie zu – haute couture auf Rädern ist immer schick und passt perfekt zwischen zwei Buchdeckel.
Paolo Tumminelli: Luxury Toys Classic Cars. Kempen u.a.: teNeues Verlag 2008. Gebunden mit Schutzumschlag, 219 Seiten, ca. 20 €. ISBN: 978-3832792015.
Abonnieren
Posts (Atom)
